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Trafohaus wird Heimat für Fledermäuse, Vögel und Insekten

Dormitz

 

Die BUND Naturschutz Ortsgruppe Neunkirchen a. Br. und Umgebung, vertreten durch die stellv. Vorsitzende Frau Karin Weber brachte alle Beteiligten zusammen, somit konnte ein neues Refugium für Vögel, Fledermäuse und Insekten am Trafohaus in der Frankenstraße entstehen.

 

Allen voran hatte Herr Bürgermeister Holger Bezold sofort ein offenes Ohr für die Idee und zeigte viel Einsatz, um dem Ziel, etwas Wertvolles für die Natur und die Artenvielfalt zu schaffen, näher zu kommen. Er überzeugte die Bayernwerk Netz GmbH, die Außenfassade des noch aktiven Trafohauses artgerecht umzugestalten, die Vertreter Herr Schwarz und Frau Hänsel stellten einen Hubsteiger mit Arbeiter zur Verfügung, der mit Sachkenntnis und Muskelkraft gemeinsam mit dem Dormitzer Bauhof Fledermauskästen, Insektenräder und einen Ast der Traubenkirsche an die Süd- und Westseite anbrachte. Zehn Dormitzer Kinder hatten sie gemeinsam mit dem BUND Naturschutz innerhalb des Ferienprogramms gestaltet.

Ein Großer Dank geht auch an die Familie Krauß, die mit viel Liebe und Fachkenntnis die Insektenrahmen an der Nordseite baute und darüber hinaus die Fa. Ament als Spender für die Metallmontierungen und Dächer gewinnen konnte. Ein herzliches Dankeschön geht auf diesem Weg an alle Beteiligten!

 

Die Kinder der Mittagsbetreuung werden die Insektenrahmen im Laufe der Zeit mit Frau Karin Weber mit geeigneten Materialien befüllen. Dies können sein:

  • Gut durchgetrocknetes Hartholz (Eiche, Esche, Buche, Obstbaumholz) auf glatte Bohrungen achten, sonst Verletzungsgefahr der Flügel!
  • Hohle Schilf- oder Bambusstängel (10 – 15 cm lang)
  • Tonziegel oder Backsteine (15 x 30) - befüllen mit Schilf
  • leere Schneckenhäuser
  • Kleine Ästchen mit Hohlräumen (Brombeere, Himbeere, Holunder), Mark entfernen!

ACHTUNG!

Keine Holzwolle oder Nadelholzzapfen! Kein Weichholz! Wird nicht angenommen!

Die Idee aus dem Trafohaus ein Vogelhaus zu machen ist ein gelungenes Beispiel, wie Zusammenarbeit gelingen kann und gleichzeitig etwas für die Artenvielfalt und die Ästhetik des Dorfes getan wird. Vielleicht spricht sich diese Aktion herum und findet in anderen Ortschaften kleine und große Nachahmer, die wie hier in Dormitz mit Herz und Verstand dabei sind und aktiven Naturschutz betreiben. Im Frühjahr werden noch ein paar Mauerseglerkästen an der Nordseite angebracht und im Sommer summt und brummt und flattert es dann hoffentlich rundherum zur Freude für Mensch und Tier.

 

Foto: Bund Naturschutz

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