Seniorenvertreter im Dialog mit dem Bürgermeister

Holger Bezold (2. v. r.) dankte den Anwesenden für den interessanten Austausch und ihre Arbeit für den Seniorenkreis.

Im Rahmen eines kleinen Frühstücks lud Bürgermeister Holger Bezold die Seniorenbeauftragten und das Seniorenkreisteam zu einem Runden Tisch ins Rathaus.

Zusammen mit dem zweiten Bürgermeister Matthias Fuchs tauschte sich Bezold und das Seniorenteam über dessen ehrenamtliche Arbeit aus. Pro Team-Mitglied werden beispielsweise im Jahr 100 Stunden für die Seniorenarbeit aufgebracht, so Frau Zubrod.

Insbesondere stand bei dem Treffen im Mittelpunkt, welche Leistungen und Hilfen den Senioren vor Ort angeboten werden können. Es ging allen Teilnehmern vor allem darum, die Senioren im Gemeindeleben mit einzubinden und bei Veranstaltungen teilhaben zu lassen. Wichtig sei es beiden Seiten gewesen, auch „Neu-Rentner“ für die regelmäßig stattfindenden Seniorennachmittage zu gewinnen. Es sind neue Gesichter immer herzlich Willkommen bei uns, so das Team des Seniorenkreises.

Aus Sicht der Gemeinde ist aber auch das Angebot an angemessenem Wohnraum für Senioren wichtig. Es soll allen Bewohnern ermöglicht werden, so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung zu wohnen. Meist fehlt es vor Ort an barrierefreiem Wohnraum, was ältere Bewohner dazu veranlasst, von Dormitz wegzuziehen. Durch einen Fragebogen sollen diese Mitbürger von Dormitz befragt werden, was ihnen gefällt, beziehungsweise was sie im Ort vermissen.

In Ergänzung zu den bestehenden Seniorennachmittagen will die Gemeinde und das Seniorenkreisteam zu einem offenen Seniorencafé einladen. Es soll den Bewohnern die Möglichkeit bieten, sich unverbindlich auszutauschen, aber auch um sich gegenseitig kennenzulernen.

Bei einem nächsten Treffen will man sich dem Thema „Nachbarschaftshilfe“ in Dormitz widmen.